Surfboard_Ratgeber

 

Bevor du ein Surfboard kaufen willst, steht am Anfang meist ein bisschen Recherche an. Um dir die Recherche zu erleichtern, gibt’s hier unseren Surfboard Ratgeber. Hier lernst du, worauf es bei der richtigen Surfboard-Auswahl wirklich ankommt. Denn nicht nur technische Komponente wie Surfboard Shape und Surfboard Volumen etc., sondern auch persönliche Komponente wie Surf-Level und Fitness spielen eine wichtige Rolle bei der Surfboard-Auswahl. Zusätzlich kommt es auf die Wellen an und wo du in welcher Saison vorhast zu Surfen. Mit diesem Surfboard Ratgeber erhältst du einen guten Überblick über verschiedene Surfboards und ihre Spezifikationen. Falls du dennoch Fragen haben solltest, kannst du gerne an unser Team ([email protected]) wenden.

 

Inhaltsverzeichnis:

Wie wähle ich ein Surfboard aus?

Surfboard Nose, Tail, Rocker & Co.

Welche Surfboard Shapes gibt es?

Surfboard kaufen leicht gemacht – unsere Checkliste

 

Wie wähle ich ein Surfboard aus?

 

Beim Kauf des allerersten Surfboards empfehlen wir unseren Kunden gerne, sich persönlich von uns beraten zu lassen. Wenn du schon ein bisschen Erfahrung hast, dann hilft dir unser Surfboard Ratgeber sicher etwas weiter. Im Grunde gehst du bei der Wahl deines Surfboards immer von deinen Bedürfnissen aus. Stell dir dabei folgende Fragen: wie, wo und wie oft willst du das Board unter welchen Bedingungen surfen?

Da immer mehr Surfboard Designs entwickelt werden, hat man nicht mehr nur ein passendes Board per Surf Level, sondern gleich mehrere. Zum Beispiel kann ein Anfänger als auch ein Experte ein Longboard surfen und damit sehr viel Spass haben. Das Gleiche gilt für Foamies, Mini Malibus, Mid Lengths etc. Aus diesem Grund umgehen wir hier den klassischen Weg der Surfboard-Auswahl a la «Anfänger surfen Longboards & Profis surfen Shortboards»  und konzentrieren uns darauf, worauf es wirklich ankommt: Dich!

 

Auf welchem Surf Level befinde ich mich?

 

An Anfang ist es nie schlecht, sich seinen Surf Skills bewusst zu sein. So erkennst du dein Surf Level und weisst wohin du surftechnisch hinwillst. Hierfür gibt’s eine kleine Übersichtstabelle:

Surflevel_Liste

 

 

Surfboard Ratgeber: Surfboard Auswahl laut REAL

 

Da du nun dein Surf Level und Surf Skills definiert hast, geht’s weiter zur Surfboard Auswahl. Wie oben bereits erwähnt gibt es mittlerweile eine riesige Anzahl von Board Designs. Wenn du die Unterschiede kennst, kannst du genau das Design wählen, das zu dir, deinem Können, deinem Surfspot und den Bedingungen passt, indem du das Board surfen möchtest. Du fragst dich vielleicht, wieso Surfboards nicht mehr nur nach der Länge ausgewählt werden sollen. Dahinter liegt schlicht und einfach die Evolution der Surfboards. Früher ähnelten sich die Surfboards und unterschieden sich fast ausschliesslich in der Länge. Da es heute nicht mehr so ist, solltest du dir dein Surfboard nach diesen Komponenten auswählen:

 

1. Design

2. Volumen

3. Dimensionen

 

Das Surfboard Design

 

Sowohl bei Anfängern als auch bei Profis, sollte das erste Merkmal beim Surfboard Kauf das Design sein. Hier ist es sehr wichtig, dass du dir ehrlich und realistisch überlegst, wie, wo und wie oft du das Board unter welchen Bedingungen surfen wirst. Nur so hast du alle Leistungseigenschaften im Blick, welches dein Surfboard mitbringen soll.

Wie kannst du dir die Auswahl anhand des Designs vorstellen? Ein Beispiel: ein Anfänger wünscht sich ein Design, welches leicht zu paddeln ist und womit er / sie die Wellen einfach entlang surfen kann. Hier eignet sich alles, angefangen bei Rocker-Grovel-Hybriden über Funboards bis hin zu Longboards (= drei verschiedene Designs). Und wenn ein fortgeschrittener Surfer die hohlen Wellen in Alaia Bay surfen will, wählt er ein kürzeres Surfboard Design, welches reaktionsfreudig ist und etwas mehr Auftrieb im Süsswasser bietet.

 

Hilfreiche Designmerkmale:

 

Flachere Wellen mögen flachere Rocker

Hohle, kurvige Wellen mögen kurvige Rocker

Breitere Nose & flacherer Nose Rocker erleichtern das Paddeln

Schmalere Nose & Nose mit mehr Rocker für späte Drops & Stabilität in der Pocket

Breitere Tails für mehr Auftrieb & Speed (+ kann kürzer gesurft werden)

Schmalere Tails sind «neutraler» & liegen bei Turns tiefer im Wasser

 

Viele Designs benötigen weniger Schaum bzw. «Volumen», weil sie breite Tails und/oder tiefe Concaves haben, um Auftrieb zu erzeugen. Andere Designs brauchen mehr Schaum zum Paddeln. Diese gleichen den Schaum mit einer flachen bis v-förmigen Bodenform aus, um die Turns zu erleichtern. Lass das Design und seine Eigenschaften erst einmal auf dich wirken, bevor du zu Volumen und Abmessungen übergehst.

 

Das Surfboard Volumen

 

Warum kommt bei der Auswahl eines neuen Boards das Volumen vor den Maßen? Wenn du weißt, wie viel Volumen du für ein bestimmtes Design brauchst, kannst du an den Dimensionen tüfteln, um dieses Volumen zu erreichen. Zum Beispiel: Ein fortgeschrittener Surfer will ein Lost V2 Rocket haben, da es ein sehr gutes Hybrid Design für den täglichen Gebrauch ist. Er ist 1,80m groß und wiegt 95kg, und alle Boards, die ihm gefallen haben, liegen zwischen 36-38 Litern. Nun muss er überlegen wo dieses Board in seinem Quiver liegt, und nach den Dimensionen suchen, die das Volumen erzeugen, welches er sich wünscht.

Wenn du noch am Anfang stehst und keine Ahnung hast, welches Surfboard Volumen gut für dich ist, dann hilft dir dieser Surfboard Volumen Rechner weiter. Der interaktive Surfboard Volumen Rechner von Lost hilft dir dabei, das optimale Volumen (in Litern) unter Berücksichtigung deines Könnens, Alters, Fitnesslevels und Gewichts zu ermitteln.

Grundsätzlich wollen kleinere, leichtere Surfer weniger Volumen und Größere, schwerere Surfer mehr Volumen. Anfänger brauchen in der Regel mehr Volumen, um die Wellen besser zu erwischen. Fortgeschrittene und Profis brauchen in der Regel weniger Volumen, um die Manövrierfähigkeit und Geschwindigkeit zu maximieren.

 

Wie stelle ich ein Quiver zusammen?

 

Wenn du dir ein Quiver zusammenstellst, haben die meisten Surfer ihr Surfboard mit dem geringsten Volumen als mittleres Board. Dieses Board surfst du, wenn die Bedingungen ideal sind. Sollten die Wellen kleiner und weicher sein, brauchst du ein Board mit zusätzlichem Volumen. So erhöht es deine Wellen-Ausbeute, deine Geschwindigkeit und die Möglichkeit, das Board in langsameren Wellen richtig zu pushen. Sobald es gross wird, greifst du zu einem Step Up Board. Auch hier brauchst du mehr Volumen für mehr Paddelpower, damit du in schnelle, grosse Wellen kommst.

 

Die Surfboard Dimensionen

 

Nachdem du herausgefunden hast, welches Design am besten für deine Bedürfnisse geeignet ist und wie viel Auftrieb bzw. Volumen du suchst, können wir nun zu den Dimensionen übergehen. Hier gilt es vorab zu erwähnen, dass die meisten Surfboard Modelle ihre Standardmasse haben. Dabei wird die Länge, die Breite und die Dicke so kombiniert, dass die Proportionen des Designs beibehalten werden.

 

Die Surfboard Länge

 

Das Surfboard Design bestimmt in der Regel die Länge. Je nach Design variiert die richtige Länge für deine Körpergrösse. Manche Designs erlauben es dir das Board kürzer zu surfen als normal. Da der Stance bei grösseren Surfern breiter ist, brauchen sie im Normalfall ein längeres Board. Bei kleineren Surfern ist das Gegenteil der Fall.

 

Die Surfboard Breite

 

Auch die Breite wird vom Surfboard Design bestimmt. Umso breiter das Board, desto mehr Gleitfläche, Auftrieb und Stabilität besitzt es. Zusätzlich erhöht es deine Stabilität beim Drop-In oder nach einem powervollen Turn. Mit einer geringeren Breite reduziert sich der Wasserwiderstand des Boards und erhöht die Geschwindigkeit von Rail zu Rail. Leider reduziert ein schmaleres Board auch das Gleiten über flache Sections, was bei langsameren, messy Tagen zum Nachteil werden kann.

 

Die Surfboard Dicke

 

Mit der Dicke sind wir bei der letzten und leider oft unterschätzten Dimension angelangt. Dabei darf ihre Wirkung nicht so leicht übersehen werden. Denn zwischen einer Dicke von 2,5″ und 2,63″, gibt es bereits einen signifikanten Unterschied in Flotation, Gefühl, Power und Geschwindigkeit. Was wahrscheinlich am besten spürbar ist, ist die Dicke am Rail. Denn dieser Teil befindet sich im Wasser und kann einen grossen Unterschied bei deinen Turns machen. Dünne Rails geben dir mehr Stabilität bei radikalen Manövern. Dickere Rails hingegen geben dir mehr Push, wenn die Wellen kleiner und weicher sind.

 

Surfboard Nose, Tail, Rocker & Co.

 

surfboard_tail_nose_rocker_visitor

 

Auch die Nose, das Tail, der Bottom Shape, die Rails und der Rocker beeinflussen das Verhalten des Surfboards im Wasser und sollten in deine Surfboard Recherche miteinbezogen werden. Wir erklären dir hier kurz wie und was die Unterschiede sind.

 

Surfboard Nose

 

Runde Nose: Eine abgerundete Nose bietet Stabilität, Auftrieb und erleichtert das paddeln. Es ist jedoch etwas schwieriger zu wenden und zu duckdiven.

Runde Nose vorne zugespitzt: Eine Mischung aus runder und spitzer Nose. Diese Nose bietet dir Auftrieb, ist gleichzeitig aber leichter zu manövrieren.

Spitze Nose: Mit der spitzen Nose kannst du Wellen ganz einfach duckdiven. Sie hat zwar weniger Auftrieb, macht das Board aber sehr wendig.

 

Surfboard Tail Shape

 

Pin Tail: Im Verlgeich zu anderen Tail Shapes, liegt das Pin Tail am tiefsten im Wasser. Somit ist dieses Tail ideal für große Wellen, wo Kontrolle wichtiger ist als Agilität. Es ist nicht für kleine Wellen geeignet, da es schwieriger zu manövrieren ist.

Round Tail: Bei diesem Tail hast du mehr Oberfläche und Auftrieb wie beim Pin Tail. Im Vergleich zu einem eckigen Tail, führt der gebogene Shape zu weniger agilen Turns.

Squash Tail: Die quadratische Kante macht das Board reaktionsschnell und wendig in steilen und langsamen Wellen.

Diamond Tail: Im Diamond Tail vermischen sich die Shapes aus Squash und Pin Tail. Aufgrund der Kanten sind die Turns agiler und schneller.

Square Tail: Das Square Tail ist das älteste Tail-Design und bietet große Stabilität. Großartige Pivot-Turns sind damit möglich.

Swallow Tail: Mit dem Swallow Tail hast du Spass in kleineren bis mittelgrossen  Wellen. Es bietet ausgezeichnete Kontrolle und hilft dir die Geschwindigkeit zu halten.

 

Surfboard Bottom Shape

 

Flat Bottom: Die flache Unterseite lässt das Board schnell übers Wasser gleiten, womit Anfänger einfacher Wellen erwischen können. Fortgeschrittene Surfer hingegen, verlieren aufgrund der grossen Fläche, bei grossem Swell schneller die Kontrolle und rutschen aus. Hierfür eignet sich ein Board für kleinere Wellen, womit die flache Unterseite auch bei schwachen Wellen Geschwindigkeit generiert.

Ideale Bedingungen:

Kleinen, schwachen und messy Wellen.

Vorteil: Kann Geschwindigkeit generieren und erleichtert das Gleiten über das Wasser.

Nachteil: Die Turns sind schwerfälliger und bei Bottom Turns rutschst du leichter aus.

 

Concave: Mithilfe des Concave Shapes, kann das Wasser zwischen den Rails kanalisiert werden, was für Surfer die Geschwindigkeit und Performance suchen, genau das richtige ist. Zusätzlich macht der Concave deine Rails stabiler für grosse Carves und enge Bottom Turns.

Ideale Bedingungen:

 Cleane Wellen und guter Swell.

Vorteil: Geschwindigkeit, Auftrieb und Beschleunigung durch den Wasserfluss zwischen den Rails. Perfekt um enge Turns zu fahren und die Kontrolle zu behalten.

Nachteil: Der Concave erschwert das surfen, wenn die Wellen choppy werden.

 

Convexe: Beim Convexe Shape gibt es das sogenannte «Vee» oder «Belly» Shape, welche als Drehpunkt in der Mitte dienen. Damit erleichtern sie deine Reaktionsfähigkeit beim Einleiten von Kurven.

Ideale Bedingungen:

Schnelle Wellen, wo du nicht selbst Geschwindigkeit erzeugen musst.

Vorteil: Es ist smooth zu surfen und leicht zu kontrollieren. Aufgrund der «Drehpunkt-Funktion» von Rail zu Rail, macht es dein Board sehr reaktionsschnell.

Nachteil: Es verlangsamt deine Geschwindigkeit.

 

Surfboard Rocker

 

Wenn man vom Rocker spricht, bezeichnet man damit die Aufbiegung des Surfboards vom Tail bis zur Nose. Am besten sieht man den Rocker wenn du das Board von der Seite betrachtest. Grundsätzlich kann man folgendes über den Rocker sagen:

Weniger Nose Rocker: Du kommst schnell in die Welle, aber dein Radius für die Turns ist begrenzter. Damit kommst du gut durch die Sections, was es perfekt für Groveler oder bei Pointbreaks macht.

Mehr Nose Rocker: Eignet sich vor allem bei hohlen Wellen jeder Grösse. Es ist sehr manövrierfähig, aber kein großer Geschwindigkeitsgenerator.

Weniger Tail Rocker: Damit kannst du schnell Geschwindigkeit generieren. Schnelle Turns und Richtungsänderungen werden dabei leider erschwert.

Mehr Tail Rocker: Grossartig für Manöver und deswegen perfekt für mittel bis schnell brechende Wellen. Leider nicht so geeignet für schnelle Turns.

 

Surfboard Rails

 

Full Soft Rail: Grundsätzlich findet man Soft Rails (= rundere  und vollere Rails) bei Surfboards für kleinere und langsamere Wellen, wie Longboards, Fish und Groveler.

Full Hard Rail: Vor allem bei Performance Boards, findet man Hard Rails, welche nach unten eine stärkere und ausgeprägte Kante vorweisen. Diese Kante bietet mehr Halt in kritischen Wellen und lässt dich besser auf Turns reagieren.

 

Welche Surfboard Shapes gibt es?

 

Soft Top Surfboards / Foamies

Softtop_Surfboard

Beschreibung:

Foamies gibt es in allen Formen und Größen (Fish, Funboards, Longboards, Hybrids und mehr.) Während Soft Top Longboards perfekte Anfänger Surfboards sind, haben fortgeschrittene Surfer Spass mit kürzeren Foamies.

 

Surf Level:

Blutiger Anfänger bis Expert

Vorteil:

Sehr benutzerfreundlich

Normalerweise viel Volumen

Lässt sich gut paddeln

Geringe Verletzungsgefahr dank Soft-Top-Konstruktion

Kein Wachs nötig

Nachteil:

Geringere Gleitfähigkeit

Reagiert etwas langsamer als normale Surfboards

Ideale Bedingungen:

1-4 Fuss (knie- bis schulterhoch)

Sanfte Wellen bis hin zu holprigen Beachbreaks

Pointbreaks, Reefbreaks & Beachbreaks

Soft Top Surfboards kaufen: SoftechMick Fanning Softboards

 

Longboard

Longboard_Surfboard

Beschreibung:

Bei einer Länge von 9 bis 12 Fuss und einer Breite von 20 bis 24 Zoll spricht man von einem Longboard. Ein bekanntes Merkmal des Longboards («Log» oder «Malibu») ist die volle und runde Nose.

 

Surf Level:

Anfänger bis Profi

Vorteil:

Leicht Wellen zu erwischen

Leicht zu paddeln

Sehr stabil

Man kann auch an den kleinsten Tagen noch surfen

Nachteil:

Groß und klobig

Mehr Aufwand für das Herumschleppen

Man kann nicht duckdiven

Schwerer zu manövrieren (es sei denn, man ist sehr erfahren)

Ideale Bedingungen:

1-4 Fuss (knie- bis schulterhoch)

Langsamere, leicht brechende, bröckelige Wellen

Lined Up Pointbreaks oder Reefbreaks mit Channel

Longboards kaufen: Longboards

 

Mini Malibu Surfboard

Mini_Malibu_Surfboard

Beschreibung:

Im Prinzip handelt es sich bei einem Mini Malibu um eine verkleinerte Version des Longboards. Dabei variieren die Längen zwischen 7’0 Fuss bis 8’10 Fuss. Ein Mini Malibu vollendet deinen Quiver, da es zwischen einem Longboard und Shortboard liegt und vielseitig einsetzbar ist.

 

Surf Level:

Anfänger bis Expert

Vorteil:

Großartige Paddeleigenschaften

Man kommt leichter in die Welle

Gute Stabilität

In der Regel wendiger als ein Longboard

Nachteil:

Duckdives sind schwierig bis fast unmöglich bei grösseren Wellen

Erwischt nicht so leicht Wellen wie ein Longboard

Ideale Bedingungen:

2-5 Fuss (kniehoch bis kopfhoch)

Langsamere, weichere Wellen

Lined Up Pointbreaks oder Reefbreaks mit Channel

 

Funboard

Funboard_Surfboard

Beschreibung:

Bei einem Funboard handelt es sich um ein Board zwischen 7 und 8 Fuss mit einer breiteren Outline und viel Volumen. Dieses Board gibt es in unterschiedlichenMid_Length Formen und Kategorien, was es für unterschiedliche Surf Levels interessant macht. Es wird auch gerne als Übergangsboard verwendet, wenn man vom Longboard zum Shortboard wechselt.

Surf Level:

Anfänger bis Profi

Vorteil:

Gut zu paddeln

Man kommt leichter in die Welle als mit einem Hybrid oder Groveler

Breitere Outline sorgt für gute Stabilität

Manövrierfähiger als ein Longboard

Geeignet für eine Vielzahl von Bedingungen

Leicht zu handhaben

Nachteil:

Viel Schaumstoff – macht es fast unmöglich zu duckdiven

Erwischt nicht so leicht Wellen wie ein Longboard oder Mini Malibu

Dreht nicht so leicht wie ein Groveler oder Hybrid

Ideale Bedingungen:

2-5 ft Bereich (kniehoch bis kopfhoch)

Funktioniert in einer Vielzahl von Wellen, aber cruisey, mellow Wellen sind ideal

Pointbreaks, Reefbreaks, Beackbreaks –  Ein Channel ist ein Plus

Funboards kaufen: Funboards

 

Mid-Length Surfboard

Mid_Length-Surfboard

Beschreibung:

Im Design ähneln Mid-Length Boards den Surfboards der 70er. Sie sind etwa 6’8 bis 8’8 Fuss lang und besitzen normalerweise ein Single Fin mit Side Bites Finnen Set Up.

Surf Level:

Anfänger bis Expert

Vorteil:

Viel Schaumstoff – gute Wellen Ausbeute auch an kleineren Tagen

Manövrierfähiger als ein Mini-Malibu

Gutes Board zwischen Longboard und Groveler

Gleitet erstaunlich gut

Tolles Boardgefühl – auch für fortgeschrittene Surfer

Nachteil:

Duckdiven ist nicht möglich

Erwischt die Wellen nicht so leicht wie ein Longboard

Ideale Bedingungen:

2-4 Fuss (kniehoch bis kopfhoch)

Funktioniert in unterschiedlichen Wellen

Cruisey Pointbreaks, Reefbreaks oder Beachbreaks

Mid Lengths kaufen: Mid Length Surfboards

 

Shortboard

Shortboard_Visitor

Beschreibung:

Die meisten Shortboards sind zwischen 5’5 und 6’5 Fuss lang und 17 bis 19 Zoll breit. Sie besitzen eine spitze Nose und ein etwas schmaleres Tail. Mit dem Shortboard surft man kritischere Wellen, aggressivere Manöver und auch Wettbewerbe. Man surft sie meist als Thruster oder einem Quad Fin Set Up.

Surf Level:

Advanced und Expert

Vorteil:

Maßgeschneidert fürs Hochleistungs-Surfen

Viel Drive und die Fähigkeit, Geschwindigkeit zu erzeugen

Sehr manövrierfähig und reaktionsschnell

Gut für späte Drops und kritische Wellen

Du kannst größere Wellen mit Leichtigkeit duckdiven

Nachteil:

Weniger Schaum = schwieriger zu paddeln

Erfordert Wissen über Positionierung und Timing, um Wellen zu erwischen

Schwer zu surfen in kleineren, messy Wellen

Ideale Bedingungen:

3-8 Fuss (brusthoch bis overhead)

Punchy, kritischere, leistungsstarke Wellen

Pointbreaks, Reefbreaks, Beachbreaks

Shortboards kaufen: Shortboards

 

Groveler / Small Wave Surfboard

Beschreibung:

Wie der Name schon verrät, ist der Groveler ein typisches Small Wave Board. Es ist immer etwas kürzer, dicker und flacher als ein reguläres Shortboard. Auch dieses Board gibt es in unterschiedlichen Designs und Längen.

Surf Level:

Intermediate bis Expert

Vorteil:

Sehr manövrierfähig, aber stabiler als ein Shortboard

Es hat genug Auftrieb für kleine, langsame Wellen

Duckdiven unter grössere Wellen ist möglich

Erwischt schneller Wellen als ein Shortboard

Nachteil:

Nicht ideal für kritische Welle

Nicht ideal für steile Drops

Paddelt sich nicht so leicht wie ein Funboard

Ideale Bedingungen:

2-5 Fuss (hüft- bis kopfhoch)

Funktioniert unter unterschiedlichen Bedingungen

Pointbreaks, Reefbreaks, Beachbreaks etc.

 

Fish Surfboard

Fishboard_Surfboard

Beschreibung:

Als Fish bezeichnet man ein Surfboard mit einem Schwalbenschwanzform Tail, welches zwischen 5’2 und 6’2 Fuss lang  und zwischen 19 und 23 Zoll breit ist. Fish Boards sind kurze, spassige Alltags Surfboards mit flachem Rocker und breiten Outlines, die extrem vielseitig zu surfen sind. Man surft sie meist mit einem Quad- oder Twin-Fin-Setup.

Surf Level:

Advanced bis Expert

Vorteil:

Grössere Wellen Ausbeute dank flachem Rocker

Einfache Duckdives

Guter Speed – auch bei flachen Sections

Macht Spass – auch bei durchschnittlichen Wellen

Nachteil:

Durchschnittssurfer könnten auf steileren Wellen Schwierigkeiten haben

Sehr Loose, sehen viele auch als Vorteil

Ideale Bedingungen:

2-5 Fuss (hüft- bis kopfhoch)

Funktioniert bei unterschiedlichen Konditionen

Pointbreaks, Reefbreaks, Beachbreaks etc.

Fish Surfboards kaufen: Fishboards

 

Mini Simmons Surfboard

Beschreibung:

Das Mini-Simmons besitzt ein unverwechselbares Design. Es sieht aus wie ein halbiertes Longboard und ist zwischen 4’10 und 5’10 Fuss lang und 21 bis 23 Zoll breit. Es ist vielseitig Einsetzbar und wird oft als Twin Fin oder Quad gesurft.

Surf Level:

Advanced und Expert

Vorteil:

Extrem schnell

Paddelt gut

Speed (!!) auch bei flachen Sections und schwachen Wellen

Gute Option für Shortboarder, um mit Longboardern zu konkurrieren und umgekehrt

Locker, skatig und super spaßig

Nachteil:

Keine gute Wahl für Anfänger (zu schnell und locker)

Nicht so stabil und benutzerfreundlich wie ein Groveler

Kann immer noch schwer mit Longboardern mithalten

Ideale Bedingunen:

2-4 Fuss (knie- bis schulterhoch)

Funktioniert bei einer Vielzahl von Bedingungen

Weiche Reefbreaks und Pointbreaks bis hin zu Beachbreaks

 

 

Step Up / Semi-Gun Surfboard

Step_Up_Surfboard

Beschreibung:

Sobald die Wellen grösser werden, brauchst du ein Step Up Board. Das Step Up oder Semi-Gun ist ein Shortboard – aber verlängert. So erwischst du leichter grössere Wellen, die sich mit einer höheren Geschwindigkeit bewegen. Step Up Surfboards starten bei einer Länge von 6’6 Fuss bis zu 8′ Fuss.

Surf Level:

Advanced und Expert

Vorteil:

Paddelt sich besser bei grossen Wellen

Besserer Halt bei kritischen Drops und steilen Wellen

Erwischt größere Wellen besser als ein Shortboard

Sehr wendig und stabil in großen Wellen

Nachteil:

Fast unmöglich zu duckdiven

Lässt sich schwerer manövrieren, wenn die Wellen doch nicht so gross sind

Ideale Konditionen:

8-15 Fuss (halber bis zwei Meter über Kopf)

 

Gun Surfboard

Big_Wave_Surfboard_Gun

Beschreibung:

Mit der Gun surfst du noch grössere Wellen wie mit dem Step Up / Semi-Gun. Wir sprechen hier von Double bis XY Overhead Wellen, wo die Guns speziell für Fahrer und Surfspot hergestellt werden. Die Dimensionen variieren stark von

 6’6 bis 11′ Fuss in der Länge und 18 bis 22 Zoll Breite. Im Gegensatz zur Semi-Gun, sind Guns sehr lang, spitz, dick und schmal.

Surf Level:

Expert und Big Wave Pros

Vorteil:

Extra Länge und Volumen helfen bei der Paddelfähigkeit

Rocker und schlankes Design helfen bei kritischen Drops auf großen Wellen

Nachteil:

Diese Boards sind nur für sehr spezielle Bedingungen gedacht – Riesenwellen

Ideale Konditionen:

15-50 Fuss (Double Overhead bis Skyscraper-Wellen)

 

 

Unsere Checkliste zum Surfboard Kauf:

 

Wenn du bis hierher gekommen bist, dann weisst du auch schon (fast) alles worauf du beim Kauf eines Surfboards achten musst. Wenn du dir das nächste mal über ein neues Board Gedanken machst, solltest du dieses Cheat-Sheet auf jeden Fall im Kopf haben:

 

Kenne dein Surf Level / Surf Skills

Entscheide wo du das Surfboard wie Surfen willst

Wähle ein Surfboard Design

Frage dich wo in deinem Quiver dein neues Surfboard sein soll

Finde das richtige Surfboard Volumen

Checke die Board Dimensionen aus

Kaufe das Surfboard am besten im Store (so kannst du es nochmal in den Händen halten und dich beraten lassen)

 

 

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