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Marion Mada ist nicht nur unser neuestes Visitor Ambassador Mitglied, passionierte Surferin und Oy surf Maid, sondern auch das Gesicht unserer Visitor Clothing Kollektion, welche aus der Algenfaser Seacell hergestellt ist. Finde in diesem Visitor Store Interview mehr über unsere Marion und ihren beneidenswerten Lebensstil heraus. 

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Woher schöpfst du deine Inspiration?

Marion: Man kann überall Inspiration finden, vor allem in der Natur, in der Kunst, besonders in Gemälden, aber auch in Büchern.

Du kommst eigentlich aus Madagaskar und lebst jetzt in Biarritz. Wie ist es dazu gekommen?

Marion: Ich bin in Madagaskar geboren und aufgewachsen. Als ich 18 wurde, bin ich nach Paris weggezogen, um zu studieren ... mit offenen Augen, aber das Stadtleben war einfach nicht mein Ding. Trotzdem bin ich insgesamt etwa acht Jahre in Paris geblieben ... und habe überall versucht, mein Nest zu finden: in Lissabon, Barcelona, Brasilien, Berlin ... so viele kreative Orte, aber ich wusste schon vor Jahren, dass ich vor meinem 30. Geburtstag in Biarritz sein möchte, und hier bin ich nun!

Exakt dort, wofür ich bestimmt bin. Von Madagaskar abzustammen, ist für mich einfach so wertvoll. Ich bin meinem Vater so dankbar, dass er so abenteuerlustig war und in den 80er Jahren von Frankreich dorthin gezogen ist, wo er meine Mutter kennengelernt hat. Wir haben dort verrückte Abenteuer erlebt! Dinge, die ich nirgendwo anders gesehen hätte und die mich bodenständig gemacht haben.

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Wo surfst du am liebsten?

Marion: Eigentlich ist das immer ein Geheimnis, aber ich finde immer einen, egal wo ich bin. Ich habe einen in Madagaskar, einen im französischen Baskenland (hier auf dem Bild), einen in Portugal an der Costa Alentejana, einen in Lombok, einen in der Südprovinz von Sri Lanka und natürlich auch einen in Nicaragua, der mir besonders am Herzen liegt!

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Welches ist dein Lieblingssurfbrett?

Marion: Mein Longboard, ein 9’3 Noserider, das Modell Nana von Naje Surfboards, und mein 7’2 Mid-Length von Socatoa Surfboards. Ich kann es aber kaum erwarten, mein Visitor Surfboard an einem Strand im Norden auszuprobieren.

Surft deine Mutter auch? Sie sieht aus, als hätte sie viel Spaß dabei...

Marion: Meine Mutter surft nicht... noch nicht! Sie meinte, sie wäre bereit, es mal auszuprobieren. Mit über 63 Jahren hat sie ein paar Anläufe auf dem Teppich im Wohnzimmer gemacht. Sie hat mich immer auf meinen Surftrips nach Madagaskar begleitet und am Strand Gitarre gespielt.

Wir haben viele Surfreisen nur zu zweit gemacht. Irgendwann meinte sie, wir sollten uns an diesem Ort ein Stück Land kaufen und uns hier niederlassen! Als ich 14 war, sagte sie mir, ich sollte meine Träume verwirklichen, und fragte mich: „Was ist dein Traum?“ Ich sagte „Surfen“, und sie meldete mich sofort für mein erstes Surfcamp an. Sie ist die Beste!!

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Du bist Teil der aktuellen Oy Surf-Kampagne / du warst schon mal eine der Oy-Maids. Erzähl uns doch ein bisschen was über deine Arbeit mit Oy Surf.

Marion: Ich arbeite seit letztem Jahr mit Oy Surf zusammen. Die bauen diese Frauen-Community auf, die ich echt stark finde! Ich liebe die Marke, ihren Spirit, wie sie ethische Produkte auf den Markt bringen, die hochwertig und auch noch so hübsch sind. Durch die Zusammenarbeit habe ich viele Leute kennengelernt, unter anderem die Mitbegründer, mit denen ich über die Oy-Maids ganz leicht in Kontakt gekommen bin.

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Du hast ein großartiges Unternehmen namens Compotier Studio – erzähl uns doch mal mehr darüber!

Marion: Compotier Studio ist ein Verleihservice für Vintage-Geschirr und bietet ebenfalls Tischdekorationen an. Am Anfang habe ich Flohmärkte besucht und nach Schätzen für den Tisch gesucht. Ich liebe Essen, Restaurants, Essen im Allgemeinen und das Essen mit Freunden. Ursprünglich wollte ich großartiges, in Vergessenheit geratenes Geschirr für meine neue Wohnung finden. Dann dachte ich mir: Warum nicht schöne Tische für alle decken? Warum nicht vergessenem Vintage-Geschirr ein zweites Leben geben? 

Ich habe sogar einzelne Stücke von einer alten Dame gekauft, die in ein Altersheim gezogen ist, um Geld zu sparen. Ich habe ihr versprochen, gut auf sie aufzupassen. Als ich eine Anfrage für einen Hochzeitsbrunch mit 100 Gästen erhielt, fragte ich meine Freundin, ob sie mitmachen will. Es ist so viel besser, gemeinsam zu suchen und zu überlegen. Wir lieben dieses Projekt, weil wir dabei unsere Kreativität voll ausleben können!

Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Marion: In fünf Jahren will ich besser surfen können, das ist alles, was ich will 🙂. Ich mache wahrscheinlich das Gleiche wie jetzt: coole Orte zum Chillen finden, eine tolle Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen, an kreativen Projekten arbeiten, sofern ich dazu komme! Wahrscheinlich irgendwo in der Nähe des Meeres, aber ich liebe es, nicht genau zu wissen, wo.

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